Eine Hand wäscht die andere: STM waterjet GmbH macht Kundinnen und Kunden IoT-fit

Wasser kann so viel mehr als nur Durst löschen oder waschen. Wasser kann nämlich auch schneiden. Mit dem richtigen Druck und Verfahren schneidet das kühle Nass mit enormen Kräften eine Vielfalt an Materialien. Seit 25 Jahren entwickelt das Unternehmen STM waterjet GmbH aus Eben im Pongau sehr erfolgreich solche Wasserstrahl-Schneidesysteme. Kundinnen und Kunden des weltweit tätigen Unternehmens sind Großteils aus der Stahl-, Aluminium-, Metall-, Kunststoff-, Stein- und Glasindustrie. „Glas, Kunststoff, Stein oder verschiedene Spezialmetalle – wir schleifen uns durch das Material“, sagt Geschäftsführer Jürgen Moser. „Und das mit einer Genauigkeit von bis zu 0,01 Millimeter.“ Möglich ist das durch den kalten Schnitt, bei dem das bearbeitete Material nicht verbrennt.

Einfach zu bedienen

Für eine unkomplizierte Bedienung entwickelte das Ebener Unternehmen eine eigene Software, die auf jedem Standard-PC installiert und angewendet werden kann. Dafür sind keine speziellen Vorkenntnisse nötig und der Kunde oder die Kundin kann sofort mit dem Schneiden beginnen. Außerdem bieten die StM-Expertinnen und -Experten eine Applikationsberatung hinsichtlich Industrie 4.0, „um den Unternehmen den Einstieg in eine intelligente, vollautomatisierte Produktion zu ermöglichen“, sagt Moser.

IIoT – Industrial Internet of Things

Das Internet der Dinge (IoT) verbindet, wie der Name schon sagt, ganz banale reale Dinge mit virtuellen Technologien. Beispiele für IoT gibt es in unserem Alltag schon sehr viele – Smartwatches zum Beispiel, die als Uhren am Handgelenk getragen werden und beim Sport durch GPS-Tracking und anderen Software-Programmen verschiedene Bewegungsaspekte der Nutzerinnen und Nutzer misst. Zum Beispiel kann auch bei Kaffeemaschinen via Smartphone-App die Zeit eingestellt werden, wann der Kaffee jeden Morgen bereitstehen soll. Dafür ist kein Knopfdruck mehr nötig.

Beim IIoT gelten dieselben Prinzipien, allerdings im industriellen Kontext. STM will hier vor allem KMU beim Einstieg unterstützen und setzt dafür auf ein Machine-to-Machine-Prinzip (M2M) und individuelle Beratung.

Die Schneidsysteme von STM waterjet sind bereits jahrelang M2M-fähig und ermöglichen dadurch einen Datenaustausch über diverse Schnittstellen. Dieses Know-how teilt STM gerne mit seinen Kundinnen und Kunden. „Unsere Applikations-Ingenieure haben im letzten Jahrzehnt profundes Know-how entwickelt und wissen, wie Produktionsdaten in einem mehr oder wenigen offenen Netzwerk ausgetauscht und genutzt werden können. Sie helfen den betreibenden Unternehmen von STM Wasserstrahl-Schneidanlagen bei der Frage wie und welche Daten mit Hilfe von STM-Anlagen intelligent verarbeitet werden können“, so Moser.

Dadurch leistet der Ebener Betrieb auch einen wertvollen Beitrag für die fortschreitende Digitalisierung der Salzburger Wirtschaft, vor allem hinsichtlich der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Gepostet am 15.07.2020

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