Auswertung zur Verkehrslage in Innsbruck

Bessere Entscheidungen durch Verkehrsdaten

Das Land Tirol erstellt gegenwärtig in Kooperation mit der Stadt Innsbruck ein neues digitales Verkehrsmodell, um verkehrliche Maßnahmen und deren Auswirkungen im gesamten Bundesland besser bewerten zu können. Salzburg Research wurde beauftragt, mit einer maßgeschneiderten Auswertung realer Floating-Car-Daten (FCD) eine objektive Datengrundlage dafür zu erstellen.

Wie schnell fahren Fahrzeuge auf unterschiedlichen Straßenabschnitten wirklich? Nicht auf jeder Strecke kann die höchstzulässige Geschwindigkeit tatsächlich gefahren werden – beispielsweise auf sehr kurvigen Strecken im alpinen Raum. Für nachhaltige Entscheidungen in der Verkehrsplanung sind realistische Geschwindigkeiten und somit reale Fahrzeugzeiten jedoch essentiell. „Wir möchten mit Realdaten die Qualität der Verkehrsmodellierung im Land Tirol sowie der Stadt Innsbruck heben. Durch realistische Geschwindigkeiten können wir beispielsweise Verkehrsbelastungen und die daraus resultierenden Emissionen besser abschätzen und auch Infrastrukturmaßnahmen besser beurteilen“, sagt Marcel Kelterer, Verkehrsplaner im Amt der Tiroler Landesregierung.

Im Rahmen der Verkehrsdatenplattform EVIS.AT analysiert Salzburg Research seit 2015 täglich mehr als 2 Mio. Kilometer an realen Fahrdaten in Österreich und Bayern. Für das Land Tirol wurden aus dieser großen Datenmenge nun relevante Verkehrskenngrößen wie reale Fahrgeschwindigkeiten und tageszeitabhängige Geschwindigkeitsprofile der letzten zwölf Monate berechnet und auf die digitale Kartengrundlage GIP (Graphen-Integrationsplattform) referenziert bereitgestellt. Berücksichtigt wurde dabei das gesamte modellrelevante Verkehrsnetz mit den Straßenklassen 0 bis 8 – also von der Autobahn bis hin zu Straßen in Ortsgebieten samt Erschließungswegen.

Sind auch Sie an besseren Entscheidungen durch Verkehrsdaten interessiert? Kontaktieren Sie uns!
www.salzburgresearch.at

Gepostet am 06.06.2020

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